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Verliebt - Verlobt - Verheiratet

mit Gabriela Benesch und Karlheinz Hackl

Gabriela Benesch und Karlheinz Hackl präsentieren heiter, witzig-amüsante Szenen, Geschichten und humorvolle Dialoge über das ewig gültige Thema Liebe aus Kabarett und Satire von Armin Berg, Kurt Tucholsky, Fritz Grünbaum, Hugo Wiener, Karl Valentin, Erich Kästner, Elfriede Hammerl, Christine Nöstlinger, Trude Marzik, Loriot u.v.m.
Regie: Thomas Stolzeti

Interview aus dem theaterWal

Gegen die Liebe ist kein Kraut gewachsen

„An Rheumatismen und an wahre Liebe glaubt man erst, wenn man davon befallen wird“, meinte die österreichische Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach. Die Liebe steht auch im Mittelpunkt der Betrachtungen von Gabriela Benesch und Karlheinz Hackl. Die beidenbeliebten Wiener Schauspieler präsentieren an vier Abenden im Oktober und November im großen Saal des stadtTheaters unter dem Titel „Verliebt-Verlobt-Verheiratet“ lustvolle, amüsante Szenen und Geschichten über das ewig gültige Thema Liebe.

Karlheinz Hackl, der im Oktober auch in der Wiederaufnahme von „Empfänger unbekannt“ im stadtTheater zu sehen ist, zeigt sich in diesem Programm von seiner heiteren Seite. Benesch und Hackl untersuchen die Liebe durch die kabarettistische und satirische Brille. Texte von Helmut Qualtinger, Hugo Wiener, Elfriede Hammerl, Christine Nöstlinger, Friedrich Torberg, Trude Marzik, Fritz Grünbaum, Kurt Tucholsky u.v.m. bilden die Grundlage für ihre amüsanten Betrachtungen.

Dem theaterWal erzählte Gabriela Benesch, wie sie auf die Idee kam, gemeinsam mit Karlheinz Hackl ein solches Programm zu gestalten.

Benesch:„Ich habe nicht lange überlegen müssen, um zu wissen, dass Karlheinz Hackl der ideale Partner für ein literarisch-humorvolles Programm dieser Art ist. Karlheinz Hackl hat so viel Erfahrung und solches Können. Wir kennen uns schon sehr lange und wissen worüber wir lachen. Ich habe ihn auf dieses Vorhaben angesprochen und er hat sofort ja gesagt.“

theaterWal: „Ist der Abend das erste gemeinsame Projekt mit Karlheinz Hackl?“

Benesch: „Wir haben am Theater in der Josefstadt unter Otto Schenk die Liebelei von Arthur Schnitzler zusammen gemacht. Karlheinz Hackl führte Regie. Ich spielte die Schlager Mitzi.“

theaterWal: „Das Programm heißt im Untertitel „Kabarettistische, satirisch-humorvolle Geschichten und Dialoge über die Liebe.“ Es geht eher um eine humoristische Annäherung an das Thema?“

Benesch: „Ja. Es geht um einen Angriff auf die Lachmuskeln, bei diesem Thema gibt es wahrhaftig viel zu Lachen und das fördert die lustvolle Erkenntnis, welche Autoren wie Kurt Tucholsky, Armin Berg, Hugo Wiener, Helmut Qualtinger, Loriot - um nur einige aus diesem Programm zu nennen - allemal im Sinn haben. Sie beherrschen die Kunst große Themen humorvoll zu betrachten und abzuhandeln.“

theaterWal: „Sind Liebende die dankbarere Rolle für einen Schauspieler bzw. eine Schauspielerin?“

Benesch: „Ja, unter bestimmten Vorraussetzungen: wenn sie wie Hund und Katz sind und sich doch kriegen, wenn sie sich gegen die Liebe wehren, weil sie da am komischsten sind.“

theaterWal: „Wie wichtig ist die Liebe für Sie persönlich?“

Benesch: „Die Liebe ist das Größte, Schwierigste und Erfüllendste - und mit ein bisschen Abstand betrachtet - das Komischste auf der Welt.“

theaterWal: „Und was sollen die Zuseher von diesem Abend mit nach Hause nehmen?“

Benesch: „Heiterkeit, Mut zu neuem Schwung und ein paar Lachfalten mehr.“

 
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