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Wie die Tiere

mit Christoph Dostal

Christoph Dostal, ein junger Schauspieler und Tänzer, hat eine Idee verwirklicht, an die anfangs niemand geglaubt hat - einen Roman als Solostück für die Bühne zu adaptieren. Nicht irgendeinen Roman, sondern einen Krimi des österreichischen Kult-Autors Wolf Haas, dessen Romane „Silentium“ und „Komm, süßer Tod“ mit Josef Hader in der Hauptrolle bereits verfilmt wurden.

Nach dem Erfolg von „Der Knochenmann“ ist Dostal nun mit seiner zweiten Haas-Bearbeitung im In- und Ausland auf Tournee und macht damit auch für einen Abend im stadttheater halt. Alleine spielt er alle 10 Figuren des Romans, baut tänzerische Elemente ein und projiziert kurze Filmclips, in denen er als vermeintlicher James Bond im Wiener Augarten im Slapstick-Stil eines Buster Keaton sein Unwesen treibt.

In welches Genre passt das alles? Ganz einfach: Es ist grell lustig und bissig böse. Es ist ein Solo-Stück mit aberwitzig-rasanten Rollenwechseln. Es ist eine durchgehende Geschichte, in der sich die Spannung zuspitzt. Kurz: Ein bissig-ironisches Krimi-Literatur-Solo-Ensemble-Vollblut-Amok-Theater-Tanz-Stück mit Musik und Geräuschen!

Noch Fragen? …Ach so…Sie haben vielleicht noch keinen Haas-Krimi gelesen? Was Sie erwartet? Beste Unterhaltung mit Tiefgang und…

…Kampfmütter, Killerhunde, Heintje, Hendrix, Hubschraubergetöse, Hundekekse mit Stecknadeln präpariert, ein Swingerclub, ein schneeweißer Argentino (zweikommafünfmal so starke Gebissmuskulatur wie ein Rottweiler), eine silberne Automatikwaffe, eine polnische Nutte mit Nagellack und Kamillentee, die Conny mit der sexy Zahnlücke und ein Privatdetektiv namens Brenner. Aber wer ist der Typ mit Smoking und Maulkorb? Der Mörder? James Bond? Johnny English?

 
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